Wp/vmf/Gundsahausn

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Der Adigl is in Nämbercherisch gschriim.


Färberdurm in Gundsahausn
Äs Fundament vo an Limeswachdurm am vorddern Schlossbugg

Gundsahausn is a Schdädla in Middlfrangng. Es hodd ungfähr 16.500 Eiwohner und lichd an der Aldmüll. Gundsahausn is außerem däi grässde Schdadd am Aldmüllsee.

Gschichde[edit | edit source]

Des ganze Gebied um Gundsahausn woarr scho in der Jungschdaazrid zimli dichd bsiedld. Am Weinberch am Rand vo Gundsahausn ham vor 6000 Joahr scho Aggerbauern glebbd. Af´m Hausberch vo Gundsahausn, am Vordern Schlossbugg (hochdaidsch: Schlossbuck) woar in der Urnafelderkuldur a Ringwallanlooch gschdandn. Und danoch ham däi Käldn ihr Schbuurn afn Buggl hinderlassn. Wäi dann däi Reemer kumma sin, hom`s än Limes diregd iber´n Schlossbugg zoong und doddn sugoar a Durchgangsschdelln eigrichd. Vermuudlich wall äs Aldmülldool zu dera Zeid nu a sumbfiche Angleenngheid gween is un desweeng schwer zum Bassirrn woar. Däi Grundmauern vo denna Limesdürm sichd ma beischbillsweis nu am Schlossbugg. Im heidichn Oddskern vo Gundsahausn, wou der Limes däi Aldmüll an anner Furdd droffn hodd, is a Kasdell baud worn. In der Middn vom 3. Joahrhunnerd hom däi Reemer en Limes obber nimmer haldn kenna und däi Alamanna hom äs Gebied vo Gundsahausn bis zur Donau bsedsd. Af´n Schlossbugg hom`s woahrscheins widder a Wallburch baud, däi woo obber glenner woar, als wäi däi as der Urnafelderzeid. Woahrscheins ersch im 7. Joahrhunnerd is dann äs heidiche Gundsahausn ogleechd worn. Der Noma kummd vermudli vo am Gunzo, der der Cheff gween sei soll. Im Joahr 823 is´n anner Schenggungsurkundn als Glosder Gunzinhusir erschdmols erwähndwonn und gleichzeidich ans Glosder Ellwanga iebereichned worn.

Beleech[edit | edit source]

  • Johann Schrenk: Chronik der Stadt Gunzenhausen, Band 1 Vor- und Frühgeschichte. Schrenk Verlag, 1996. ISBN 3924270287

Lidderadua[edit | edit source]

  • Johann Schrenk: Gunzenhausen - Zentrum des Fränkischen Seenlandes, Gunzenhausen 2008, ISBN 978-3-924270-35-3.
  • Johann Schrenk, Karl Friedrich Zink: Gotteshäuser. Kirchenführer Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, Treuchtlingen 2008, ISBN 978-3-934145-64-1.
  • Werner Mühlhäußer: Gunzenhausen, Sutton 2003. ISBN 978-3-89702-538-7.

Im Nedz[edit | edit source]

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