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Die Doofkabelln fer Deisaa im Jôhr 1934
Die ald Dooflindn fer Deisaa im Jôhr 1934 ô der heudichen B289

Deisaa is a Kärngdoof mid 238 Eiwohner[1] und zer gleichen Zeid Ordsdaal fer Borkuscht im Landgreis Lichdnfels.

Geografischa Lôch[edit]

Deisaa lichd auf 280–340 Mejder über Normôlnull, ôm südlichn End ferm Schdaagroum, am kozen Dôl im Obermainischn Hüchellônd. Die amdlicha Höih werd mid 289 m ü. NN ôgejm. A bôr Häuser lieng diefer im Maindôl, und mancha höcher ôm Reudberch, dem Osdhông ferm Schdaagroum, und ôm Rödenberch, dem Wesdhông.[2] Durch des Doof verlöfftd die Bundesschdrouß 289. Der Maa ged diregd ôm südlichn Ordsrônd voobei. Cirga 2,5 Kilomejder wesdlich fer Deisaa lichd der Schdoddkään fer Borkuscht.

Gschichdn[edit]

Gegründed wôrn is Deisaa wôrscheins als slawischa Siedlung ôm End ferm 1. Jôhrdausend n. Chr.[3] im sunsd haubdsächlich frängischen Herrschafdsgebied.[4] Öschdmols schrifdlich erwähnd hod mer den Ord ôm 8. Abril 1251, in aaner Urkundn über an Gerichdsbrozess. Der hod aufm öibern Hüchel bei Glei schdoddgfundn, und is ferm bambärcher Erzbischof Heinrich I. bersönlich durchgführd wôrn.[3] Ôm selbn Douch hod äär aa die Schengung des bambärcher Erblehens Disou ô des Gluesder Lôngheim durch "Ramung Henlein von Plassenberg" beschdädichd.[4] Aus dem bischöflichen Güderverzeichnis fer 1348 kô mer endnehma, dass Deisaa bis 1348 als Daal ferm Gluesder Lôngheim dem Bischof fer Bambärch ghörd hod, aber an Iring von Redwitz verbfänded wôr.

Ôm 7. Januar 1698 is die öschda Doof- und Gemaaordnung fer Deisaa erlassen wôrn. Des is nocherd ferm dômôligen Oberamdmônn fer Weismô, "Seiner hochgnädigen Herren, Herrn Heinrich Christoph Heuslein von Eyßenheimb und Herrn Johann Nikolaus Förtschens, derzeit Rats- und Amtsvogt zu Burgkunstadt" gemachd wôrn.[3] Um die in däärer Ordnung fesdgelejchdn Verordnungen durchzersedzen hom sie aa an Schultheyß (Börchermasder) und an Dorfmeister (Ordssprecher) ernannd.[4]

Nouch der Sägularisazion is Deisaa der Bfarrgemaa Aldnkuschd zugschloung wôrn. Rund 55 Jôhr späjder, 1855, is des Doof nocherd obber zer die Bfarrgemaa Borkuscht kumma.[4] Die neugodische Kabelln in Deisaa is um 1880 errichded wôrn, und vermudlich ôm 15. Mai 1881 der Goddesmudder Maria geweihd wôrn.[3][4] Der Ordsbadron fer Deisaa dägejcher is der heiliche Johannes Nepomuk, der im Ord scho vor seiner Heilichsprechung im Jôhr 1729 veräährd wôrn is. Dävor zeung beispielsweis a Sondschdaafigur mid der Inschrifd 1722, die nuch heud ô der Ordsdurchfôhrd schded, und a Huelzfigur ô der Kirchnfassadn aus der zweidn Hälfd ferm 18. Jôhrhunnerd.[4] Geschdifded hom die beiden Gloggen der Georg Schnapp fer Bfaffendorf und der Freiherr von Redwitz aus Maanegg.[4]

Der Reid- und Fôhrverein Deisaa is ôm 24. November 1972 gegründed wôrn.[5] Der richded aa öfters amol Reiddurniere in der ordseigna Reidhallen aus; einicha Leud ausm Doof halden deswejcher aa nuch Gäul derham.

Ôm 1. Januar 1977 is Deisaa nouch Borkuscht eigemeinded wôrn. Bis dord hie wôr des Doof zam mid Glei a selbsdschdändicha Gemaa.[3]

Eiwohnerendwigglung[edit]

Die Dabelln gibd die Eiwohnerendwigglung fer Deisaa ô.

Jahr Einwohner Quelle
1803 ~ 160 [4]
1987 294 [6]
2001 282 [7]
2002 282 [7]
2003 277 [7]
2004 275 [8]
2005 271 [8]
2006 272 [8]
2007 267 [1]
2008 260 [1]
2009 249 [1]
2010 238 [1]

Vereine[edit]

  • Freiwillicha Feuerwee Deisaa
  • Jochdgenossenschafd Deisaa/Glei
  • Rôdfôhrverein Concordia Ejdelweiß Deisaa
  • Reid- und Fôhrverein Borkuscht-Deisaa
  • Dischdennisglubb Deisaa
  • Verein Wärdschafdlicher Vouchelschudz Deisaa

Einzelnachweise[edit]

  1. 1.0 1.1 1.2 1.3 1.4 Jahresbericht der Stadt Burgkunstadt aus dem Jahr 2010, publish.kommonline-gmbh.de, abgerufen am 28. Dezember 2011
  2. Theisau im Bayernviewer, geodaten.bayern.de, abgerufen am 28. Dezember 2011
  3. 3.0 3.1 3.2 3.3 3.4 Geschichte des Dorfes Theisau, burgkunstadt.de, abgerufen am 28. Dezember 2011
  4. 4.0 4.1 4.2 4.3 4.4 4.5 4.6 4.7 Franz Wenzl: Die Stadtteile der Stadt Burgkunstadt mit Bildern aus vergangenen Tagen. Geiger Verlag, Horb am Neckar 1991, ISBN 3-89264-247-8, S. 64 ff.
  5. Geschichte des Reit- und Fahrverein Theisau, rufv-burgkunstadt-theisau.de, abgerufen am 28. Dezember 2011
  6. Genealogisches Orts-Verzeichnis von Theisau, gov.genealogy.net, abgerufen am 28. Dezember 2011
  7. 7.0 7.1 7.2 Jahresbericht der Stadt Burgkunstadt aus dem Jahr 2006, publish.kommonline-gmbh.de, abgerufen am 28. Dezember 2011
  8. 8.0 8.1 8.2 Jahresbericht der Stadt Burgkunstadt aus dem Jahr 2007, publish.kommonline-gmbh.de, abgerufen am 28. Dezember 2011