Wp/sli/DNS

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Animiertes Strukturmodell anner DNS-Helix ei B-Konformation. De Stickstoff (blau) enthaltenda Nukleinboasa liegn waagrecht zwischen zweey Rieckgroatstränga, welche siehr reech oa Sauerstoff (rot) sänn. Kohlenstoffatome sänn grien doargestellt. Is Modell dreht siech rechts herum; kräftige Farben sänn weiter vorne, blasse Farba weiter hinta.

De Desoxyribonukleinsäure (kurz DNS) ies a ei olla Läbewesa un DNS-Vira vorkommendes Biomolekül un de Trägerin dar Arbinformation. Se enthält under anderem de Gene, de fier RNS un Proteine codieren, welche fier de biologische Entwicklung annes Organismus un dan Stoffwechsel ei dar Zelle notwendig sänn.

Eim Normalzustand ies de DNS ei Form anner Doppelhelix organisiert (sah: Animation rechts). Chemisch gesahn hoandelt is siech um anne Nukleinsäure, a langes Kettamolekül (Polymer) oaus Einzelstiecka, sugenannta Nukleotida. Jedes Nukleotid besteht oaus annem Phosphat-Rest, annem Zucker un anner voo vier organischa Boasa miet dan Kierzeln A, T, G und C. Innerholb dar Protein-codierenden Gene leit de Abfolge dar Boasa de Aminosäuresequenz des jeweeliga Proteins fest: Eim genetischa Code stehen jeweils drei Boasa fier anne bestimmte Aminosäure.

Bei dan Zella vu Pflanza, Tiera un Pilza, dan sugenannta Eukaryota, ies dar Grußteil dar DNS eim Zellkern ols Chromosoma organisiert, während bei Bakteria un Archaeen de DNS eim Cytoplasma verteilt vorliegt. Manche Zellorganella dar Eukaryota, nämlich Mitochondria un Chloroplasta, enthalta ebenfalls DNS. Manche Vira, de sugenannta RNS-Vira, hoan kääne DNS. Hier werd de genetische Information durch doas dar DNS verwandte Molekül RNS vererbt.